KursenPsy

Psychologiekurse von internationalen Experten.

Vermeidung

  • Teacher: Christophe Herbert
  • Duration:
  • Price: 39.00 €
Certificate:

Must pass final exam in score over 70%

 

 

Par Christophe Herbert, Psychologe


Vermeidung in der Psychotherapie

Anmeldung mit Teilnahmebescheinigung durch Klick hier

Fortbildung von Christophe Herbert, Psychologe (Fortbildung erweitert durch K.I.)

Vermeidung steht im Zentrum vieler Beratungs- und Behandlungsanlässe in der Psychotherapie. Sie findet sich bei Angststörungen, Depression, traumabezogenen Störungsbildern, Beziehungsproblemen oder Leistungsangst – und lässt sich nicht auf ein simples „Davonlaufen“ reduzieren. Diese 2-stündige Fortbildung, die sich an Psychologinnen und Psychologen richtet, bietet eine vertiefte klinische Perspektive auf Vermeidung als transdiagnostischen Prozess und legt den Fokus auf ihre sichtbaren, unsichtbaren und sozial aufgewerteten Formen.

Sie lernen, Vermeidung als Schutzstrategie zu verstehen, die zunächst adaptiv sein kann, jedoch teuer wird, wenn sie sich verfestigt. Die Fortbildung bietet eine klare Darstellung der klinischen Vermeidungsschleife (Auslöser, Unbehagen, Vermeidung, Erleichterung, Aufrechterhaltung), präzise Leitlinien zur Einschätzung in der Sitzung – ohne sie zu verstärken – sowie Werkzeuge, um eine tragfähige Psychoedukation und eine gemeinsame, motivierende Fallformulierung zu entwickeln. Die Interventionsprinzipien werden Schritt für Schritt erläutert: Graduierung, Zielauswahl, Reduktion von Sicherheitsverhalten, gestufte Exposition, Verhaltensaktivierung und ACT-Elemente.

Ein besonderes Augenmerk gilt der relationalen Vermeidung und Phänomenen therapeutischer Kollusion sowie der Anpassung der Arbeit an unterschiedliche klinische Störungsbilder. Klinische Vignetten veranschaulichen die konkrete Anwendung des Modells, und ein realistischer Rahmen für die Verlaufskontrolle unterstützt die nachhaltige Integration dieses Ansatzes in die ambulante Praxis.

4 Lernziele

Nach Abschluss dieser Fortbildung sind Sie in der Lage:

  1. Vermeidung als transdiagnostischen Prozess zu verstehen und ihre verhaltensbezogenen, emotionalen, kognitiven und relationalen Formen zu identifizieren.

  2. Vermeidung in der Sitzung klinisch einzuschätzen – ohne verfrühte Konfrontation und ohne die Aufrechterhaltung zu verstärken.

  3. Eine Psychoedukation und eine gemeinsame Fallformulierung zu entwickeln, die Vermeidung in einen therapeutischen Hebel transformiert.

  4. Progressive und angepasste Interventionen umzusetzen: gestufte Exposition, Reduktion von Sicherheitsverhalten, Verhaltensaktivierung und ACT-Werkzeuge.

SCHLAGWÖRTER

  • klinische Vermeidung

  • Angst und Vermeidung

  • kognitive Verhaltenstherapie

  • ACT Psychotherapie

  • transdiagnostischer Prozess

Wissenstest und Teilnahmebescheinigung

Diese Fortbildung umfasst:

Illustrierte Videos mit einer Präsentation + Teilnahmebescheinigung

Dozent: Christophe Herbert, Psychologe

Psychologe, spezialisiert auf die psychotherapeutische Begleitung von Opfern sowie von Menschen mit schwerer Trauer. Direktor von H4 Éditions

Literaturverzeichnis dieser Fortbildung

Barlow, D. H., Allen, L. B., & Choate, M. L. (2004). Toward a unified treatment for emotional disorders. Behavior Therapy, 35(2), 205–230.

Craske, M. G., Treanor, M., Conway, C. C., Zbozinek, T., & Vervliet, B. (2014). Maximizing exposure therapy: An inhibitory learning approach. Behaviour Research and Therapy, 58, 10–23.

Hayes, S. C., Strosahl, K. D., & Wilson, K. G. (2012). Acceptance and commitment therapy: The process and practice of mindful change (2nd ed.). Guilford Press.

Kashdan, T. B., & Rottenberg, J. (2010). Psychological flexibility as a fundamental aspect of health. Clinical Psychology Review, 30(7), 865–878.

Martell, C. R., Dimidjian, S., & Herman-Dunn, R. (2010). Behavioral activation for depression: A clinician’s guide. Guilford Press.

Mowrer, O. H. (1960). Learning theory and behavior. Wiley.

Powers, M. B., Smits, J. A. J., & Telch, M. J. (2004). Disentangling the effects of safety behaviors during exposure therapy. Behaviour Research and Therapy, 42(3), 307–320.

Shafran, R., Cooper, Z., & Fairburn, C. G. (2002). Clinical perfectionism: A cognitive-behavioural analysis. Behaviour Research and Therapy, 40(7), 773–791.

Tull, M. T., & Roemer, L. (2007). Emotion regulation difficulties associated with the experience of uncued panic attacks. Journal of Anxiety Disorders, 21(3), 349–364.

Wells, A. (2009). Metacognitive therapy for anxiety and depression. Guilford Press.

Für wen?

Diese Fortbildung ist Fachpersonen (z. B. Psychologinnen und Psychologen, Psychotherapeutinnen, Psychoanalytikerinnen, Psychiaterinnen, Sexologinnen, psychiatrische Pflegefachpersonen usw.) sowie Studierenden einer Disziplin wie Psychologie, Psychiatrie usw. vorbehalten. Andere auf Anfrage an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Zur Anmeldung und zum Zugang zum Online-Kurs

  1. Registrierung im persönlichen Fortbildungsbereich und Bezahlung der Anmeldegebühren (Rechnung verfügbar)

  2. Sie erhalten Zugriff auf den Kurs (Videos ansehen und Dokumente herunterladen) in Ihrem persönlichen Fortbildungsbereich.

Sie können den Kurs in mehreren Etappen absolvieren. Sobald die Anmeldung erfolgt ist, beginnt der Zugang zum Kurs, wann immer Sie möchten. Es gibt keine zeitliche Begrenzung, um die Fortbildung abzuschließen. Sie können den Dozenten kontaktieren, um Fragen zu stellen.

  1. Beantworten Sie den Wissenstest zur Überprüfung der erworbenen Kenntnisse

(Ein Mindestwert von 70% richtiger Antworten ist erforderlich, um eine personalisierte Teilnahmebescheinigung zu erhalten; unbegrenzte Anzahl von Versuchen. Ziel ist, dass Sie den Test durch den Erwerb Ihrer neuen Kenntnisse bestehen.)

  1. Download der personalisierten Teilnahmebescheinigung mit dem Briefkopf von FormationsPsy als Nachweis, dass Sie die Fortbildung absolviert und bestanden haben.