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Psychologiekurse von internationalen Experten.

Empathie: zwischenmenschliche und emotionale Kompetenzen

  • Dozent: Nicolas Sajus, Ph.D.
  • Dauer:
  • Preis: 59.00 €
Zertifikat:

Bestehen der Abschlussprüfung mit mindestens 70%

Empathie: zwischenmenschliche und emotionale Kompetenzen

Eine praxisnahe Fortbildung über Empathie für Psychologen und Psychotherapeuten

Empathie ist das Fundament jeder hilfreichen Beziehung. Ein Patient fühlt sich verstanden oder eben nicht, ein Konflikt in der Familie eskaliert oder findet eine Lösung, ein Team arbeitet zusammen oder gegeneinander. Doch was genau ist Empathie, wie lässt sie sich gezielt entwickeln, und wo liegen ihre Grenzen?

In dieser 6-moduligen Fortbildung beschreibt Pierre Debroux, klinischer Psychologe (Universität Mons), die Merkmale der Empathie, zeigt anhand konkreter Fallbeispiele, wie sie in Familie, Schule und Beruf wirkt, und verbindet sie mit Selbstmitgefühl, persönlichem Wachstum, Resilienz und Achtsamkeit. Die Fortbildung schließt mit einem Test und einer Abschlussprüfung ab.


Lernziele

Nach Abschluss dieser Fortbildung sind Sie in der Lage:

1. Die sechs Merkmale der Empathie zu beschreiben: emotionale Sensibilität, nonverbale Kommunikation, aktives Zuhören, Perspektivübernahme, Nicht-Urteilen sowie Unterstützung und Trost.

2. Techniken des aktiven Zuhörens und der Validierung von Gefühlen in Gesprächen gezielt einzusetzen.

3. Die Schritte einer empathischen Konfliktlösung in Familie, Schule und Arbeitswelt anzuwenden.

4. Die Rolle der Empathie für soziale Gerechtigkeit sowie für Selbstmitgefühl, persönliches Wachstum, Resilienz und Achtsamkeit zu erklären.

5. Die Grenzen der Empathie zu erkennen, etwa emotionale Erschöpfung, persönliche Voreingenommenheit, selektive Empathie und das Risiko der Instrumentalisierung.


Inhalt der Fortbildung

Modul 1 — Merkmale der Empathie

Vorstellung des Referenten und Überblick über das Programm. Empathie als Fähigkeit, die Gefühle anderer zu verstehen und zu teilen. Emotionale Sensibilität, nonverbale Kommunikation (Mimik, Körpersprache, Blickkontakt, Proxemik, Paralinguistik) und aktives Zuhören.

Modul 2 — Perspektivübernahme, Nicht-Urteilen, Unterstützung und Trost

Kognitive Empathie und Offenheit für andere Sichtweisen. Akzeptanz, Respekt und Neutralität. Präsenz, beruhigende Worte und Validierung der Gefühle. Erste praktische Anwendung: Empathie in Partnerschaft und Familie.

Modul 3 — Fallbeispiele Familie und Schule

Ein Familienkonflikt zwischen Eltern und Jugendlichen und eine Mobbing-Situation in der Schule: Schritt für Schritt zu einer empathischen Lösung, vom aktiven Zuhören bis zur Unterstützung.

Modul 4 — Arbeitswelt, soziale Gerechtigkeit und Selbstmitgefühl

Konfliktlösung am Arbeitsplatz durch Mediation und Kompromiss. Empathie und soziale Gerechtigkeit am Beispiel der Lohngleichheit von Männern und Frauen. Selbstmitgefühl: Selbstfreundlichkeit, gemeinsames Menschsein und Achtsamkeit.

Modul 5 — Persönliches Wachstum, Resilienz, Achtsamkeit und Grenzen der Empathie

Übungen zur Förderung von persönlichem Wachstum und Resilienz, Achtsamkeitspraxis im Alltag. Grenzen der Empathie und das Milgram-Experiment. Beginn der Fragerunde: Welche Hirnstrukturen sind an der Empathie beteiligt?

Modul 6 — Fragen und Antworten

Funktioniert Empathie bei allen Menschen gleich (Autismus, Psychopathie, Hochsensibilität)? Lektüreempfehlungen des Referenten.


Was Sie in dieser Fortbildung finden

  • 6 Video-Module, unbegrenzt zugänglich
  • Test zur Wissensüberprüfung (20 Fragen) und Abschlussprüfung
  • Herunterladbares Fortbildungszertifikat nach bestandener Prüfung (mindestens 70 % richtige Antworten)

Für wen ist diese Fortbildung?

Diese Fortbildung richtet sich an Psychologen, Psychotherapeuten, Psychiater und alle Fachkräfte der psychischen Gesundheit, die ihre zwischenmenschlichen und emotionalen Kompetenzen vertiefen und Empathie bewusst in ihrer Arbeit einsetzen möchten.

Sie ist besonders geeignet für Fachleute, die:

  • ihre Gesprächsführung und ihr aktives Zuhören verbessern möchten
  • Familien, Paare, Kinder und Jugendliche begleiten
  • in Schule, Beratung oder Organisationen mit Konflikten arbeiten
  • ihre eigene Belastung durch Empathie besser regulieren möchten